AfD Kreisräte spenden Aufwandsentschädigung für ein Quartal

Die AfD Gruppe im Kreistag Bayreuth hat ihre Aufwandspauschale für das letzte Quartal 2020 in Höhe von 520 Euro an die Initiative "Vernunftkraft" gespendet. Diese beschäftigt sich mit der bundesweiten Aufklärung über eine sinnvolle, zukunftsorientierte und umweltfreundliche Energiepolitik.





"Für uns war es besonders wichtig, einen geeigneten Empfänger für die Spende zu finden, der auch in unserer Heimat aktiv ist und sich für den Erhalt dieser einsetzt", sagte der Sprecher der AfD Gruppe im Kreistag, Mario Schulze. Es sei den beiden Kreisräten ein Anliegen gewesen, auf die wichtige Mission der Initiative hinzuweisen, betonte er.


Die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetz und der Stopp des subventionierten Ausbaus von Windparks, die die Umwelt in unserer Heimat gefährden, ist eine wichtige Aufgabe der Politik und der Gesellschaft. Die schwindende Versorgungssicherheit beim Strom in Deutschland ist ein Resultat verfehlter und faktenfrei geführter Energiepolitik und wird zunehmend zu einer neuen Gefahr für unsere Wirtschaft und die Ersparnisse der Bürger, die die europaweit höchsten Strompreise bezahlen müssen.


Den Kreisräten ist es bei der Spende auch wichtig ein Zeichen zu setzen: "Aufgrund der planlosen Regierungspolitik aus dem Bundes- und Landtag müssen Bürger und Kommunen in Zukunft wirtschaftlich schwere Zeiten überstehen. Daher ist es aus unserer Sicht wichtig, ein andauerndes Zeichen zu setzen, dass es für uns nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sich den finanziellen Problemen des Landkreises annehmen zu wollen. Daher haben wir einen Antrag eingebracht, der die krisenbedingte Kürzung der Bezüge für Kreisräte in den kommenden Jahren vorsieht. Wir hoffen, dass unsere Kollegen bereit sind, dieses kleine, erste Zeichen mit uns zu tragen. Viele Menschen müssen aufgrund von finanziellen Problemen, die durch die Lockdown-Krise verursacht wurden, mit einem Bruchteil ihrer bisherigen Einnahmen leben. Für uns ist es nur selbstverständlich auf einen Teil unserer Entschädigungen zu verzichten, um unseren Landkreis zu entlasten."